23. Juni 2026

Dem Hitzestress entgegenwirken

An warmen Tagen verändert die Kuh ihr Fressverhalten. Was häufig dazu führt, dass die Pansenverdauung aus dem Gleichgewicht gerät und die Säure-Pufferung vermindert wird. Dadurch kann eine Pansenübersäuerung (Pansenazidose) entstehen.

Die Folgen sind eine verminderte Futteraufnahme und eine sinkende Milchleistung, zudem kann sich die Übersäuerung negativ auf die Gesundheit und Fruchtbarkeit auswirken.

Bei sinkender Milchleistung und Fressunlust liegt das Problem an warmen Tagen (bereits ab ca. 16 °C) oft im Pansen. Hitzestress führt zu einer verminderten Futteraufnahme und weniger Wiederkauen. Dadurch wird weniger Speichel gebildet – die wichtigste Quelle für natürliche Pufferstoffe im Pansen.

 

Gleichzeitig wird häufig vermehrt leicht fermentierbares Futter aufgenommen oder selektiert. Dies führt zu einer erhöhten Säurebildung im Pansen, während die Pufferkapazität gleichzeitig sinkt. Zusätzlich verstärkt das Hecheln bei Hitzestress diesen Effekt, da dem Körper Bikarbonat verloren geht.

 

Das Ergebnis: Der pH-Wert im Pansen sinkt – das Risiko einer Pansenübersäuerung steigt. Diese beeinträchtigt die Futterverwertung, die Milchleistung sowie die Tiergesundheit und Fruchtbarkeit.

NH 712 rumoSAN Pansenpuffer setzt genau hier an:

Er stabilisiert den pH-Wert im Pansen, gleicht den Pufferverlust aus und unterstützt so eine gleichmässige Verdauung auch unter Hitzestress.

Das zahlt sich aus durch: bessere Futteraufnahme, stabilere Milchleistung und Inhaltsstoffe, gesündere und leistungsfähigere Tiere.

 

Zusatztipps:

·         Schatten auf der Weide bereitstellen

·         Eine ausreichende Wasserversorgung sicherstellen

·         Stallventilatoren einsetzen

·         Sprinklersysteme einsetzen

 

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